2021 – Out of the dark, into the light

In Gedanken bereits bei meinem letzten Blogbeitrag, den ich für 2020 schreiben möchte, stolpere ich auf Instagram über einen Post einem meiner Lieblingsautoren von Stuckrad-Barre. Er betitelt 2020 mit dem Falco-Song „Out of the dark, into the light“. Besser kann man dieses Jahr nicht auf den Punkt bringen. Weiter textet er: „Dass 2020 wirklich für ALLE ein absolutes Scheißjahr war, das erwuchs sich immerhin doch zu etwas tatsächlich weltumfassend Verbindendem. EINE Welt – EIN Problem.“ Damit hat er schon recht, wenn er sich ausschließlich auf die Corona-Pandemie bezieht. Differenzierter betrachtet war nicht nur alles scheiße. Denn selbst die Pandemie wird perspektivisch auch Positives in uns zurücklassen: Dankbarkeit für eine hoffentlich bald wiedergewonnene Freiheit und die eigene Gesundheit sowie das Bewusstsein, dass diese Welt ein unkontrollierbarer, verletzlicher Ort ist. Daraus ergibt sich eine wertvolle Erkenntnis: Alles, was wir wirklich beeinflussen können, ist die Welt in uns drinnen.

Altes Loslassen.

Nachdem die letzten Wochen für mich persönlich ziemlich heftig waren, kann ich sagen: Ich habe es geschafft! Pünktlich zum Jahreswechsel! Ich glaube, dass ich einen meiner blockierendsten Glaubensätze auflösen konnte. Allein dafür feiere ich heute mich selbst! Wer ein Leben leben möchte, das dem eigenen wahren Kern entspricht, der muss loslassen. All die alten, oftmals in schwierigen vergangenen Situationen gelernten Überzeugungen, aus welchen wir heraus unser Leben, ja unsere (falsche) Wahrheit erschaffen. Wer das Gefühl hat in einem Leben zu stecken, das nicht wirklich ihm selbst entspricht, der sollte genau dort ansetzen und überlegen welche Grundüberzeugung dieser gelebten Realität zu Grunde liegt. Ich dachte mein halbes Leben lang, dass ich nur geliebt werde wenn ich andere stabilisiere. Entsprechend habe ich die passenden Menschen dafür in mein Leben gezogen. Nicht ganz so geil möchte man meinen. Aber damit ist jetzt Schluss! Wenn es mich überkommt verbrenne ich kurz vor Mitternacht noch einen Zettel mit dem Satz drauf. Symbolik und so.

Vorsätze sind ja ganz nett, aber…

Ich höre auf zu rauchen, ernähre mich gesünder, treibe mehr Sport, achte mehr auf mich selbst. Ich möchte nicht wissen wieviel Prozent der Bevölkerung sich genau diese vermeintlich guten Vorsätze Jahr für Jahr neu vornehmen, um sie am 31. Januar wieder über Bord zu werfen. Die alte Gewohnheit war stärker. Und schon startet das neue Jahr mit einer ersten Niederlage über sich selbst. Das muss doch nicht sein. Sich deshalb gar nichts vorzunehmen ist aber auch irgendwie blöd. Ich meine, der Mensch braucht Ziele für den eigenen Antrieb. Ich fand das irgendwie immer Banane mit diesen Pseudo-Vorsätzen aber die Sache ist die: Man muss sich einfach mal die Zeit nehmen, in sich reinfühlen, und dann etwas finden, was einen wirklich begeistert, worüber schon lange insgeheim nachgedacht wird, oder was einen bereits seit Jahren stört. Wenn die innere Überzeugung oder der Wunsch stark genug ist, dann besteht eine realistische Chance, dass es dieses Mal klappt mit dem Vorsatz. Nicht aber, wenn ich mir was vornehme, nur weil man das eben so macht. Da ist man doch zum Scheitern verurteilt. Ich möchte mich in 2021 wirklich nur mit Menschen umgeben, mit welchen ein echter Austausch auf Augenhöhe möglich ist. Auch wenn dies bedeutet noch weitere hinter mir zu lassen. Außerdem werde ich defintiv weiter an diesem Blog festhalten. Er ist ein Commitment an mich selbst in regelmäßigen Abständen meine Gefühle und Gedanken niederzuschreiben. Das gleicht einer inneren Reinigung und hilft besser als alles andere. Auch habe ich Lust auf Weiterbildung in 2021 – ich weiß noch nicht genau in welcher Form von daher ist der Vorsatz nicht konkret, was ungünstig ist, weil wie oben beschrieben zum Scheitern verurteilt ;-). Aber ich sehe aktuell noch nicht wohin es mich an der Stelle treibt. Prozesse kann man nicht krampfhaft beschleunigen, deshalb ist das wohl eher ein halber Vorsatz. Ich denke der Vorsatz lautet realistischer: Ich steige in die Recherche ein um eine Weiterbildung zu finden, die sich richtig anfühlt. Schon besser wie ich finde! Und realistischer.

Den Blick nach vorne gerichtet

Nach Dunkelheit kommt Licht, nach Dunkelheit kommt Licht….Es ist ein ungeschriebenes Gesetz dieser Welt! Auch wenn man in düsteren Zeiten daran zweifelt, nicht mehr daran glauben möchte, es gar abstreitetet, dass die Zeiten jemals wieder besser werden. Doch, sie werden es. Garantiert! Jeder weiß es, nur vergessen wir es hin und wieder, wenn sich die Dunkelheit einfach zu schwarz anfühlt oder auch zu hoffnungslos. Die Corona-Pandemie wird im Laufe dieses Jahres zurückgedrängt werden, mit jedem weiteren Menschen, der sich durch Im´pfung immunisieren lässt. Ich möchte an der Stelle nicht damit anfangen, dass ja kein Mensch weiß wie lange diese überhaupt anhält etcetera pp. Ich will ins Licht blicken. Es mit meinen Gedanken heraufbeschwören und mit diesen Worten, die ich hier schreibe. Und Falco singt es zum Jahresabschluss für uns alle…. So, here we go! Welcome 2021!

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